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Dienstag, 20. März 2012

[Simon] Ab in den Sueden

Ja, nachdem ich also Raffi mit seinem Fahradkauf im Stich gelassen habe, bin ich am naechsten Morgen auf den 4000 Inseln im Mekong im Sueden von Laos aufgewacht.
eine der "4000" Inseln im Mekong

er brachte uns sicher auf die Inseln

Nach einigen Tagen entspannen in der Haengematte (natuerlich nie ohne Bier) fuhr ich weiter nach Pakse, von wo ich mit einem gemieteten Motorroller 4 Tage ins Bolaven Plateau aufbrach. Mit dem Fahrtwind im Gesicht genoss ich die Fahrt durch die gruene und huegelige Landschaft. Die Fahrt war teils sehr anstrengend (ja Raffi, trotz Motor), da die Strasse nicht immer gut war und der Arsch nach dem ganzen Tag auf dem Motorrad ganz schoen weh tat. Die Strapatzen lohnten sich und man wurde mit vielen Wasserfaellen und wunderschoener Landschaft entschaedigt. 
keine Angst, bin noch nicht Moench geworden...

Sprung in einen Wasserfall

hier sollte man lieber nicht springen

Als ich dann wieder in Pakse war nutzte ich meinen letzten Tag des Visums mit einem Tagesausflug an die Tempel von Champasak. Anschliessend ueberquerte ich mit einem Nachtbus die Grenze zu Thailand und fuhr "schlafend" bis nach Bangkok. Laos bleibt mir sehr gut in Erinnerung, die Landschaft und Leute sind einfach herrlich, abgesehen von Vang Vieng wo der Partytourismus schon seinen Lauf genommen hat. 
Tischgrill in Laos, lecker schmecker

Blick ueber die Khmer Tempel in Champasak

In Bangkok erkundete ich tagsueber die Stadt und bezog am Abend gleich meinen naechsten Liegesitz nach Phuket. Dort zeigte mir Boris, der mit uns die Berufsschule besuchte, fuer 3 Tage/ Naechte alle Sehenswuerdigkeiten von Phuket. 
zwei Weltenbummler in Phuket

Muay Thai Training

Als dann alles abgeklappert war, wollte ich ihn nicht laenger vom Training (Thaiboxen) abhalten und folgte der Kueste nach Krabi. Im Klettermekka Tonsai/ Railay bezog ich ein Zelt und lies mich von der Umgebung und Stimmung ueberwaeltigen. 



Krume Gedanken rasten durch meinen Kopf, ich koennte in diesem Paradies bleiben wenn ich eine Thaifrau schnappe... ahhhhh... ok lassen wir das, stattdessen habe die strapazierende Busreise (ueber 12h, 2 Reifenpannen inkl. Buswechsel, Grenzuebergang) gewaehlt und bin jetzt in Georgetown (Malaysia) gelandet. 

groester buddhistischer Tempel in Suedostasien

manchmal uebertreiben sie's schon mit den Buddha's

Abfallproblem zeigt sich an vielen Orten in Asien

wer traut sich??

Von hier geht dann auch schon Morgen mein Flieger nach Medan (Indonesien), wo ich mich weiter Richtung Sueden vorkaempfen werde.

Dienstag, 13. März 2012

[Raffael] Fahrradkauf und erste Tage auf dem Rad

Nachdem Simon den Bus nach Sueden genommen hat, bin ich erst einmal in Vientianne geblieben. Schliesslich musste ich einen fahrbahren Untersatz fuer die naechsten Wochen finden. Das ist in Laos nicht ganz so einfach wie es sich anhoert. Zwar gibt es an jedem Ecken einen Shop der Motorroller verkauft, aber Fahrraeder sind nur schwer und vor allem nur in sehr bescheidener Qualitaet zu finden. Im Reisefuehrer gab es zwar den Tipp, bei einem Franzosen vorbeizuschauen, welcher gute Raeder im Sortiment haben sollte. Leider hatte dieser Franzose seinen Laden nie offen als ich vorbeischaute. Schliesslich habe ich dann aber doch noch ein Rad gefunden, mit welchem ich mich auf die Strasse traute. Zwar ziemlich teurer aber dafuer konnte ich auch noch eine Radtasche bekommen, welche ich hinten auf das Rad binden kann.
Am 4. Maerz fuhr ich Vormittags aus Vietianne fuer meine erste Etappe und folgte 3 Tage lang dem Mekong richtung Osten. Danach fuhr ich zum KeoNeua Pass, welcher Laos und Vietnam verbindet. Bereits vor der Passhoehe wurde das Wetter immer schlechter und als ich schliesslich an der Grenze ankahm, war es windig, regnerisch und fuer die Tropen auch sehr kalt. Die ersten 30 Kilometer in Vietnam fuhr ich nach TaySon wo ich ein Hotel bezog, warm duschte und mich auf den Weg zu einem Internetcafe machte. Dort schaute ich in den Wetterbericht fuer diese Region, die naechsten 5 Tage nur Nass und kalt. Kurzerhand entschloss ich mich, wieder den Bus zurueck zum Mekong zu nehmen und diesem weiter zu folgen. Hier ist das Wetter besser und ich bin schon im Maerz in Kambodscha, wo es im April immer heisser werden wird. An der Stelle, wo ich den Anstieg zum Pass vor 4 Tagen in Angriff genommen hatte lies ich mich wieder absetzten und fuhr weiter nach Thakhek, von wo aus es jetzt weiter Richtung Sueden gehen wird.


meine ersten Meter auf dem Bike

dem Mekong entlang ist es noch schoen flach

durch den Urwald richtung KeoNeua Pass

Kong Lor Cave


das schlechte Wetter wird bereits in Laos angekuendigt

Boote aus Bombenhaelften in Laos

ich konnte der Versuchung wiederstehen...




Donnerstag, 1. März 2012

das wars...

... noch nicht ganz ;-)
Wir werden jedoch die naechsten Wochen nicht wie gewohnt zu zweit Asien unsicher machen sondern fuer eine Weile getrennte Wege gehen. Der Grund ist einfach, Raffi hat Lust Suedostasien mit dem Fahrrad zu erkunden waehrend es Simon nach Indonesien zieht, wo er anfangs April seinen Bruder zum Surfen treffen will.

Raffael wird die naechsten Tage in Vietianne verbringen um sich ein Fahrrad zu besorgen (hoffentlich gibt es hier gute Fahhraeder) und sich danach auf den Weg richtung Vietnam machen.

Simon will noch einige Tage den Sueden von Laos mit dem Bus erkunden und nachher ueber Thailand nach Malaysia fahren von wo aus er nach Indonesien verschiffen will.

Die letzten Wochen der Reise wollen wir dann wieder gemeinsam unterwegs sein.

Wir werden euch weiterhin ueber diesen Blog auf dem Laufenden halten, ihr muesst halt selber aussuchen wessen Beitraege euch interessieren und welche ihr wegklickt. Auch die Reiseroute werden wir weiterhin aktualisieren.

PS: Bevor ihr besorgte Emails schickt, wir haben uns nicht gestritten (auch wenn beide von uns manchmal ziemlich laestig sein koennen) sondern zur Zeit einfach ein bisschen andere Interessen

Erfrischung am Wasserfall, Luang Prabang



schon die Kleinen gehen Fischen

Bueffel welcher eine Abkuehlung brauchte

Montag, 20. Februar 2012

Kurzaufenthalt in Thailand

Mit einem letzten Blick aus dem Flugzeugfenster sagten wir Namaste (Goodbye) zu Indien. Es war keine einfache Trennung. ;-) Uns hat Indien sehr gut gefallen und wir mussten beide zugestehen, wir waeren gerne laenger geblieben. Aber wies halt so ist, man kann im Leben nicht alles haben...
Schnell waren wir dann auch schon in Bangkok gelandet und sehr ueberrascht wie modern die Stadt ist. So fuhren wir dann mit dem klimatisierten Taxi an riesigen Hochhaeusern vorbai direkt in die Kaosan Road (wo alle Touris sind).


Kaosan Road oder besser gesagt Strasse voller Touris...

 Lecker Nudeln mit Chang, mmhhhhhhh.....

 Tempelanlage in Bankok


 Stau in Bangkok

Nach einigen Tagen hatten wir dann auch schon genug von diesen vielen Touris und wollten doch auch noch Einheimische sehen. Ein bequemer Nachtzug brachte uns schnell zur Grenze zu Laos wo wir am gleichen Tag noch einreisten und in Vientiane (Hauptstadt) fuer eine Nacht stoppten.


 Kann uns mal jemand erklaeren wie man mit Staebchen richtig isst???
 
 warten auf den Bus in Laos

Weiter gieng es dann nach Vang Vieng wo wir uns nichtsahnend in einem Getuemmel von Partytouristen wieder fanden. Der Grund war ganz einfach, in Vang Vieng konnte man sich mit einem Lastwagenreifen im Fluss treiben lassen und bei vielen Bars fuer Gratis- Shots oder Bier stoppen. Sehr gefaehrlich... Uns gelang es erst im zweiten Anlauf die ganze Strecke zu befahren.
Die Landschaft und Natur haette allerdings sehr viel zu bieten...

 Noch immer finded man viele Bomben in Laos

 der Schein truegt: Blick auf die Partyinsel in Vang Vieng

 Einheimischer bei der Arbeit

Durch schoene Berglandschaft kurvten wir mit einem Bus voller Touristen nach Luang Prabang. Dort gab es einige schoene Tempelanlagen zu besichtigen, sowie einen Ausflug zu einem Wasserfall mit Swimmingpools zu unternehmen.

 Resycling in Laos
 
 Moenche in einem Tempel

 

 Willkommen im Paradies

Sonntag, 5. Februar 2012

Von Goa nach Hampi und Bangalore

Morgen ist bereits unser letzter Tag in Indien. Mit dem Flugzeug geht es dann weiter nach Bangkok, Thailand. Leider duerfen wir nicht mit Zug und Bus dorthin fahren, da man in Myanmar nicht ueber Land einreisen darf.

Indien hat uns besser gefallen als wir eigentlich erwartet haetten. Es ist zwar alles ziemlich dreckig, dafuer gibt es aber extrem viel zu sehen und die Leute sind nett und sehr interessant. Eigentlich koennte man den ganzen Tag an der Strasse sitzen und das Treiben beobachten...

Nachdem wir uns nach 9 Tagen endlich von unserem Strand in Goa losreissen konnten, sind wir mit dem Nachtbus weiter nach Hampi gefahren. Wie wir festgestellt haben, hat der Nachtbus eigentlich nur Nachteile gegenueber dem Zug. Er ist etwa 3 mal so teuer dafuer unglaublich unbequem....

Hampi ist eine alte Ruinenstadt. Stadt ist eigentlich weit untertrieben, in einem riesigen Gebiet steht eine Ruine an der anderen. Also haben wir einen Tag lang ein Velo gemietet und sind einige der Ruinen anschauen gegangen.

Von Hampi fuhren wir weiter nach Bangalore, wo wir ein bisschen Sigthseeing gemacht haben und ein Zugticket zurueck nach Kolkata buchten. Nach 35h Zugfahrt sind wir dann wieder im Norden angekommen. Von hier aus geht Morgen der Flug nach Thailand.

auch die Natur um Hampi ist sehr schoen und ruhig

Ruine in Hampi


Der Bus ist in der Steigung angehalten, arme Kupplung!

Die Boote in Hampi sind einfach der Hammer





Altes Bad, heute leider zu dreckig


Kauft nie einem Inder betrunken einen Lastwagen ab!